Freibad – schrittweiser Abschied oder schrittweise Sanierung?

Wir GRÜNE finden es nicht nur schade, sondern verantwortungslos, dass sich seit Jahren und sogar Jahrzehnten nicht ausreichend um das Freibad gekümmert worden ist. Man hätte innerhalb der letzten 30 Jahre sicher punktuelle Sanierungen vornehmen können. Schließlich besteht das Freibad aus drei Becken und einem Sanitärgebäude.

Nun ist es leider so sanierungsbedürftig, dass im Jahr 2019 nur noch das Nichtschwimmerbecken und das Kleinkindbecken geöffnet werden können. Wie es mit dem Schwimmerbecken weitergeht, ist noch nicht klar. Aber wir werden dafür kämpfen, dass eine Stadt wie Volkach sich weiterhin für eine vollständige Sanierung einsetzt.

Gerade für Familien mit keinem oder nur einem Auto, das der Partner eventuell für den Weg zur Arbeit benötigt, sind Freizeiteinrichtungen vor Ort außerordentlich wichtig. Für Familien mit kleinen Kindern ist der Spielplatz bei 35 Grad hoher Lufttemperatur wie in den letzten Jahren oft keine Lösung – selbst mit Wasserpumpe und Sonnensegel ist es auf dem Spielplatz brennend heiß.

Wir glauben, dass auch Gäste mit oder ohne Kinder lieber in einer Stadt Urlaub machen, die ein Freibad hat. Außerdem können unsere Wohnmobilgäste ebenfalls das Freibad nutzen. Schließlich gibt es in Volkach zwar den Main, aber leider keinen Badezugang in unmittelbarer Nähe der Stadt.

Natürlich muss eine Stadt sich ein Freibad leisten können. Bei der aktuell klammen Finanzlage Volkachs kann es möglich sein, dass die Finanzen der Stadt eine große Sanierung nicht erlauben. An dieser Stelle stellt man sich als kritischer Bürger die Frage, warum die Stadt Volkach nicht in ausreichendem Maße Nutznießer von Einnahmen aus dem Tourismus ist. Leider wurden in den letzten Jahrzehnten alternative Einnahmequellen offensichtlich vernachlässigt.

Was fordern wir?

Wir fordern eine zeitnahe Sanierung, die Badespaß ermöglicht, ohne den finanziellen Spielraum der Stadt zu sprengen.

Auch andere Kommunen haben dies geschafft – mit der Unterstützung von Bürgern, Vereinen und ansässigen Unternehmen. Die von der Stadt vorgeschlagene kostenintensive Sanierung in Höhe von mindestens sechs Millionen Euro halten wir für problematisch.

Sie sehen – es gibt Möglichkeiten, die diskutiert werden sollten. Das oberste Ziel muss sein: Wir brauchen für den Sommer eine Abkühlungsmöglichkeit für unsere Familien, Kinder und sportbegeisterten Bürger allen Alters!

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